Sehen, wo die Kanzlerin im Plenum sitzt. Erfahren, wie der Arbeitsalltag im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aussieht. Informieren, was das Bundespresseamt genau macht. Das konnten 50 politisch Interessierte aus Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg, die auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Carola Stauche zweieinhalb Tage nach Berlin gereist waren.
„Der direkte Draht zu den Menschen ist die Basis für meine politische Arbeit“, sagt Stauche. „Die Diskussionen bringen in der politischen Meinungsbildung weiter. Ich freue mich über jeden, der nach Berlin kommt.“
Die Besucher aus Saalfeld-Rudolstadt gaben eine Menge Hausaufgaben auf: Hilfe für Familien, schnelle Breitbandanschlüsse für alle, keine Preisexplosionen bei Benzin, nachvollziehbare Förderpolitik. Ein Teilnehmer forderte die Politiker trocken auf: „Macht nicht ständig Konferenzen übers Altern, sondern kümmert euch darum, wie junge Menschen wieder mehr Kinder kriegen.“ Beeindruckt und erschrocken waren die Gäste von der Führung in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. „Ein Besuch hier sollte Pflichtprogramm an den Schulen werden“, sagte einer.
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